Miriam Davoudvandi in Schwerin: Lesung aus Das können wir uns nicht leisten


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Eine Lesung, die Armut, Scham und soziale Aufstiegserfahrung literarisch sichtbar macht
Mit Miriam Davoudvandi kommt im Rahmen der 31. Schweriner Literaturtage eine Autorin nach Schwerin, die persönliche Erinnerung, gesellschaftliche Analyse und sprachliche Präzision miteinander verbindet. Ihre Lesung aus Das können wir uns nicht leisten verspricht ein literarisches Erlebnis, das nicht laut sein muss, um nachzuwirken.
Ein Buch über Geld, Herkunft und die stillen Grenzen des Alltags
Davoudvandi erzählt von einer Kindheit und Jugend unter Bedingungen, in denen finanzielle Knappheit nicht nur den Alltag, sondern auch Selbstbild, Beziehungen und Zukunftserwartungen prägt. Das Buch verbindet autobiografische Erfahrung mit gesellschaftskritischem Blick und rückt Themen wie Klassismus, psychische Gesundheit, Familie, Freundschaft und Bildung in den Mittelpunkt. So entsteht eine Lesung, die weit über eine klassische Buchvorstellung hinausgeht.
Sprachkunst zwischen Memoir und Sachbuch
Die literarische Qualität des Textes liegt in seiner doppelten Bewegung: intim und analytisch, persönlich und strukturell. Davoudvandi macht sichtbar, wie Armut Räume definiert, wie sie Scham erzeugt und wie sie selbst dann noch nachwirkt, wenn äußerer Aufstieg längst gelungen ist. Genau darin liegt die Kraft dieser Autor-Begegnung: In der Lesungs-Atmosphäre trifft individuelle Erfahrung auf kulturellen Diskurs.
Warum diese Veranstaltung literarisch und gesellschaftlich relevant ist
Die Lesung richtet sich an alle, die Gegenwartsliteratur nicht nur als Unterhaltung, sondern als Erkenntnisraum begreifen. Miriam Davoudvandi steht für eine Stimme, die Journalismus, Popkultur und literarisches Erzählen zusammenführt. Ihre Perspektive öffnet den Blick auf soziale Ungleichheit, Bildungsbiografien und die Frage, welchen Preis gesellschaftliche Teilhabe haben kann.
Ort mit kultureller Dichte: das Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus
Das Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus in der Schweriner Schelfstadt bietet mit seinen historischen Räumen und seiner Nähe zu Ausstellungen, Garten und kulturellem Programm einen atmosphärischen Rahmen für Lesungen und Gespräche. Die Adresse in der Puschkinstraße 12 macht den Abend gut erreichbar und verleiht ihm einen würdigen, zugleich offenen Charakter.
Fazit: Ein Abend für Leserinnen und Leser, die Literatur als Spiegel der Gesellschaft suchen
Wer sich für zeitgenössische Literatur, soziale Fragen und kluge Gegenwartsbeobachtung interessiert, findet hier einen Abend mit Tiefgang und Resonanz. Miriam Davoudvandi liest nicht nur aus einem Buch, sie öffnet einen Erfahrungsraum. Diese Lesung live zu erleben, verspricht Einordnung, Emotion und einen nachhaltigen literarischen Eindruck.
Offizielle Kanäle von Miriam Davoudvandi:
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