As in in der M*Halle: Berührendes Schauspiel für Schwerin


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Ein Abend voller Musik, Menschlichkeit und leiser Erschütterung in Schwerin
Mit As in kommt am 16. Oktober 2026 ein Stück auf die Bühne der M*Halle, das nicht auf großen Lärm setzt, sondern auf die Kraft der leisen Verschiebungen. Das Schauspiel nach Kay Pollak öffnet einen Raum für Verletzlichkeit, Gemeinschaft und jene seltenen Momente, in denen ein Ensemble mehr erzählt als jede Einzelstimme für sich.
Wenn aus einer Geschichte ein Bühnenraum wird
Kay Pollaks Stoff ist geprägt von innerer Bewegung: Rückzug, Verlust, Suche nach Halt und die zarte Möglichkeit, dass Begegnung etwas heilt. Die deutschsprachige Fassung von Jana Hellberg sowie die niederdeutsche Bearbeitung von Harald Weiler und Cornelia Ehlers verleihen dem Abend eine besondere Klangfarbe. Gerade die plattdeutsche Bühne bringt Nähe, Erdung und einen unverwechselbaren Ton, der in Mecklenburg eine eigene Wahrheit entfaltet.
Dramaturgie zwischen Wunde und Hoffnung
Im Zentrum steht keine plakative Handlung, sondern ein emotionaler Resonanzraum. Das Publikum erlebt, wie sich aus der Spannung zwischen Einsamkeit und Gemeinschaft eine vielschichtige Theateratmosphäre entwickelt. Solche Inszenierungen leben von präziser Schauspielkunst, von Pausen, Blicken und dem Moment, in dem ein Satz nicht nur gesprochen, sondern empfunden wird. Genau darin liegt die Stärke dieses Bühnenereignisses: Es zwingt nicht, es öffnet.
Die M*Halle als Ort für Nähe und Nachhall
Die M*Halle in Schwerin bietet für diese Vorberichterstattung den passenden Rahmen: ein Ort, an dem die Distanz zur Bühne schmal wird und sich das Publikum beinahe mitten im Geschehen wähnt. Die Spielstätte ist gut erreichbar, und die Lage in Schwerin gibt dem Theaterbesuch einen urbanen, zugleich entspannten Charakter. Wer einen Abend sucht, der nicht nur unterhält, sondern nachklingt, findet hier einen stimmigen Rahmen für einen intensiven Theaterabend.
Ein Stück, das von der Kraft des Miteinanders lebt
As in verspricht kein grelles Spektakel, sondern ein fein gearbeitetes Bühnenerlebnis mit seelischer Tiefe. Die Produktion entfaltet ihren Reiz dort, wo Musik, Sprache und Ensemblewirkung ineinandergreifen. Gerade kulturinteressierte Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine Aufführung freuen, die nicht auf Effekt setzt, sondern auf Atmosphäre, Empathie und den stillen Sog guter Theaterkunst.
Fazit: Wer Schauspiel mit emotionaler Dichte, kluger Dramaturgie und einem Hauch norddeutscher Eigenart erleben möchte, sollte sich diesen Termin vormerken. As in in der M*Halle lädt dazu ein, Theater nicht nur zu sehen, sondern zu spüren.
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