Concord Floral in der M*Halle Schwerin: Dunkle Poesie auf der Bühne

Event: Concord Floral in der M*Halle Schwerin in M*Halle, Gutenbergstr. 1, 19063 Schwerin on 19. Februar 2027

Datum und Uhrzeit

19. Februar 2027 18:30 Uhr

Künstler

Veranstaltungsort

M*Halle
Gutenbergstraße 1, 19061 Schwerin, Germany

Über diese Veranstaltung

Theater

Stimmung

Sonstige

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Concord Floral: Ein schaurig-schönes Theatererlebnis in Schwerin

Mit Concord Floral bringt das Mecklenburgische Staatstheater ein Stück auf die Bühne, das zwischen Jugenddrama, Geistergeschichte und poetischer Verunsicherung oszilliert. Jordan Tannahills Vorlage zeichnet den Lost Place eines verlassenen Gewächshauses als Ort der Geheimnisse, der Partys und der verdrängten Schuld. In Schwerin entsteht daraus ein Bühnenerlebnis mit besonderer Spannung: Jugendliche und Seniorinnen aus dem Stadtensemble begegnen einander in einer Inszenierung, die Theateratmosphäre und Gegenwartssinn miteinander verschränkt.

Ein Lost Place als seelischer Schauplatz

Die Handlung kreist um ein verlassenes Gewächshaus am Rand der Stadt, einen Ort, den sich die Natur zurückerobert hat. Genau dort verdichten sich die Fragen nach Freundschaft, Loyalität und Verantwortung. Was geschieht, wenn aus jugendlicher Neugier plötzlich ein dunkler Fund wird? Das Stück entfaltet seine Kraft nicht über laute Effekte, sondern über dramaturgische Präzision, atmosphärische Bilder und eine Spannung, die sich aus dem Ungesagten speist.

Jordan Tannahills Stück zwischen Poesie und Abgrund

Jordan Tannahill, geboren 1988, gilt als einer der markantesten kanadischen Theaterautoren seiner Generation. Seine Arbeiten wurden international gezeigt und verbinden oft unkonventionelle Spielorte mit einer offenen, gegenwartsnahen Theatersprache. Auch Concord Floral folgt dieser Handschrift: Das Stück verwebt Coming-of-Age, kollektive Erinnerung und eine fast gespenstische Erzählstruktur. In Kritiken wurde es als bewegend, gritty, poetisch und ehrlich beschrieben; andere Stimmen betonten die kraftvolle Mischung aus Musik, Bewegung und Licht als Motor der Wirkung.

Die Schweriner Inszenierung als Ensembleprojekt

Besonders ist in Schwerin die Beteiligung verschiedener Generationen: Jugendliche und Seniorinnen aus dem Stadtensemble stehen gemeinsam auf der Bühne. Unter der Leitung der Abteilung Theaterpädagogik und Partizipation entsteht so kein bloßes Jugendstück, sondern ein vielstimmiges Ensembleformat, das Gemeinschaft sichtbar macht. Die Produktion wird mehrfach in der M*Halle gezeigt und von der Benefizaktion Hand in Hand für Norddeutschland unterstützt. Dadurch gewinnt der Abend zusätzliches Gewicht als kulturelles und soziales Projekt.

Die M*Halle als passender Spielort

Die M*Halle in der Gutenbergstraße bietet für dieses Material den idealen Rahmen. Der Ort ist gut angebunden, kostenfreie Parkplätze stehen laut Theaterangaben ausreichend zur Verfügung, und auch mit Straßenbahn oder Bus ist die Halle erreichbar. Für das Publikum bedeutet das: ein unkomplizierter Theaterbesuch mit klarer Ankunftssituation und guter Erreichbarkeit. Gerade für ein Stück, das von Übergängen, Schwellen und jugendlicher Unsicherheit erzählt, ist dieser Spielort eine stimmige Bühne.

Was das Publikum erwartet

Wer Concord Floral in Schwerin besucht, erlebt kein behäbiges Kammerspiel, sondern ein intensives Bühnenerlebnis voller Atmosphäre, Verdichtung und emotionaler Brüche. Das Stück verbindet Schauspielkunst, Ensemblearbeit und eine fragile, beinahe unheimliche Bildsprache. Es richtet sich an Zuschauerinnen und Zuschauer ab 14 Jahren und dürfte vor allem jene ansprechen, die Theater mit psychologischer Tiefe, gesellschaftlicher Relevanz und ästhetischer Spannung schätzen.

Fazit: Concord Floral verspricht in der M*Halle Schwerin einen Abend zwischen Jugendpoesie und dunkler Ahnung, zwischen Gemeinschaft und Schuld. Wer sich auf dieses Stück einlässt, erlebt Theater, das nachhallt und den Blick auf Freundschaft, Verantwortung und Verdrängung schärft. Unbedingt live erleben.

Offizielle Kanäle von Mecklenburgisches Staatstheater:

Quellen:

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